Mode für Individualistinnen: Rag Republic

Meine Damen, kürzlich habe ich einen Shop in München wieder für mich entdeckt: den Rag Republic Store in der Feilitzschstrasse 3. Bei den vielen Shops, die jeden Tag in München entstehen, verliert man den einen oder anderen Laden leider doch aus den Augen. Dabei gibt es bei Rag Republic bereits seit Jahren tolle Designermode für Frauen.

In der kleinen Boutique findet ihr alles, was an jungen und innovativen Designern Rang und Namen hat: Marc by Marc Jacobs, Lala Berlin, Rag & Bone, Kenzo, MSGM, Acne, Peter Jensen oder Carven um nur einige zu nennen. Doch bei Rag Republic hängen nicht einfach Labels, jedes Kleidungsstück ist sorgfältig ausgewählt und super kombiniert. Meiner Meinung nach hat Inhaberin Hermine ein Händchen für besondere Kleidungsstücke. Ganz gleich ob ein edles Kleid für den Abend oder luftige Shirts und Blusen für den Sommer: hier finden Frauen, die Spass an Mode haben und ein außergewöhnliches Kleidungsstück suchen, für viele Anlässe das richtige Outfit.

Natürlich dürfen dazu nicht die passenden Accessoires fehlen. Taschenliebhaberinnen finden hier auch ein durchaus beachtliches Sortiment an Marc by Marc Jacobs Taschen der aktuellen Kollektion – und das in (fast) allen Farben. Mein Fazit: Ein schöner Laden mit tollen Designerstücken und kompetenter Beratung. Dazu kommt die warme und freundliche Atmosphäre, in der es sich gut einkaufen lässt.

Rag Republic
Feilitzschstrasse 3
80802 München
Tel +49-89-38808880
www.ragrepublic.com

 

Auf den neuesten Ski durch Ischgl und die Silvretta-Arena

Auf dem Weg zum Skifahren an den Arlberg bin ich schon oft am Paznauntal vorbeigefahren. Das Vergnügen, in der Silvretta-Arena Ski zu fahren, hatte ich aber zum ersten Mal bei der Preview on Snow. Ischgl ist vielen als Après-Ski-Hochburg bekannt, der kleine Ort im Paznauntal bietet aber noch weit mehr als Party, Musik und Schirmchenbars. So warten hoch oben in der Silvretta-Arena 238 anspruchsvolle Pistenkilometer für alle Könnerstufen. 2014 geht mit der Eröffnung der Gondel auf den Piz Val Gronda ein langes Bauprojekt zu Ende, mit dem ein weiteres Gebiet zum Freeriden erschlossen wurde.

Eine Woche vor Beginn der ISPO in München haben Columbia, Tecnica, Blizzard und Hansmann PR zur Preview on Snow nach Ischgl eingeladen. Auf uns warteten nicht nur eine Menge Material zum Testen sondern auch die Befahrung der Silvretta-Arena und des Piz Val Gronda mit dem neuesten Material. Am Freitagabend wurde alles, was es zu testen galt vorgestellt: das komplette Skigebiet, ein umfangreiches  Skisortiment für jegliche Anforderungen, die neuesten Skischuhe von Tecnica und mit TurboDown die Neuheiten von Columbia im Bereich Daune/Isolation. Diese kurzweilige Präsentation hat auf jeden Fall die Vorfreude auf den nächsten Morgen gesteigert!

Am Samstag starteten wir früh morgens in das Skigebiet. Beim Frühstück bei Sonnenaufgang im Bergrestaurant Pardorama am Pardatschgrat stieg die Vorfreude auf die bevorstehenden Skitage. Gut gestärkt ging es bei den ersten Sonnenstrahlen in das weitläufige Skigebiet der Silvretta Arena. Trotz der recht milden Temperaturen waren alle Pisten sehr gut befahrbar, auch die Talabfahrt war kein Problem. Die Freeride-Truppe hat mit dem Bergführer noch einige unverspurte Rinnen entdeckt – es war also für jeden etwas dabei.

Ich habe mich der Race-Truppe mit Tom Rakuscha von Blizzard angeschlossen und hatte zwei super Skitage in der Silvretta-Arena.  Tom hat mir den neuen Blizzard VIVA 700 TIIQ mit einer Länge von 160 cm regelrecht ans Herz gelegt. Der Viva ist ein Damenski, der speziell auf sportliche Fahrerinnen zugeschnitten ist. Der Viva lag auch bei hohen Geschwindigkeiten satt auf der Piste und ließ sich super drehen: Am Ende wollte ich den Ski eigentlich nicht mehr zurückgeben. Nachmittags wartete dann der Piz Val Gronda auf uns. Leider war inzwischen der Nebel aufgezogen, doch die Fahrt in der riesigen Gondel für bis zu 150 Personen war durchaus imposant. Die Abfahrt zur Heidelberger Hütte war auf Grund der schlechten Sicht und den Schneeverhältnissen nicht nur ein Vergnügen, hat aber trotzdem Spaß gemacht und war mit den Ski gut machbar.

Das ist der Traumski für die Piste!
Das ist der Traumski für die Piste!

Statt Après-Ski gab es auf der Hütte einen gemütlichen Hüttenabend, was mir sowieso viel besser gefällt. Im Sommer als beliebtes Radziel bekannt, zieht die Heidelberger Hütte im Winter Skitourengeher und Schneeschuhwanderer an, die auf ihrer Tour durch die Silvretta für eine Nacht Rast machen. Von der Heidelberger Hütte kommt man dann am nächsten Tag wieder gut ins Skigebiet.

Ischgl ist auf jeden Fall eine Reise wert und kann weit mehr als Après-Ski. Von München aus sind es knapp 200 km ins Paznauntal. Für einen Tagestripp ist das fast etwas weit, zudem sollte man das Skigebiet auch wirklich ausnutzen und erkunden. Ideal also für einen Wochenendtrip.

 

Adabbo Skiservice im Zentrum von München

An Weihnachten hat es ein wenig geschneit, aber so richtig lässt der Schnee auf den Hängen der Münchner Hausberge noch auf sich warten. Bevor es aber wirklich lost geht, sollte noch mal ein ordentlicher Service gemacht werden. Meine Empfehlung dazu: Geht zum Adabbo Skiservice am Sendlinger Tor.

Ein paar Freunde hatten mir den Adabbo Skiservice als Geheimtipp empfohlen. Hier wird sich bereits seit 1966 mit viel Liebe um Ski und seit den Neunzigern auch um Snowboards gekümmert.

In einem Hinterhofkeller am Sendlingertor findet man diese kleine aber feine Skiwerkstatt. Beim Betreten riecht es ordentlich nach Skiwachs, eben wie es sein soll. Ihr könnt Euch sicher sein – hier werden Ski, Snowboards und auch Langlaufski sorgsam behandelt und bekommen je nach Zustand geschliffene Kanten, einen neuen Belag oder Skiwachs. Auch werden hier kaputte Skischuhe repariert, Thermofit-Innenschuhe angepasst sowie Steigfelle neu zugeschnitten.

Ich hatte meine Ski innerhalb von zwei Tagen wieder, in der Hochsaison dauert es eventuell etwas länger, aber es lohnt sich wirklich.

Skiservice Adabbo
Lindwurmstr. 1 (im Innenhof)
80337 München
Tel.: 089 – 23 22 57 98
http://www.skiservice-adabbo.de/

Cocii – Schmuckstücke im Showroom N°10 in Schwabing

Update: Ich bin ich durch Leser darauf aufmerksam gemacht worden, dass Cocii angeblich von der Münchner Designerin Saskia Diez kopieren würde. Das Thema wurde unter anderem auch auf LesMads in den Kommentaren unter einem Beitrag diskutiert. Bei einigen Schmuckstücken besteht wirklich eine deutliche Ähnlichkeit, was mir so nicht bewusst war. In einigen Fällen handle es sich laut der Fangemeinde sogar um Plagiate, was ich nicht unterstützen möchte. Ich schließe mich der Meinung von Katja von LesMads an:  da müssen beide Designerinnen für sich zu einer Einigung kommen.

Vielleicht denkt ja einer meiner Leser schon über Weihnachtsgeschenke nach. Letzte Woche hat mich die Info über den neuen Cocii Showroom von Claudia Lassner in München erreicht. Beim Durchklicken fand ich die Sachen wirklich bezaubernd. Der Schmuck ist eher zurückhaltend und still, aber die Liebe steckt im Detail. Die meisten Stücke sind zeitlos und einfach schön; Ketten, Ringe, Armreifen und Ohrringe passen auch in sich gut zusammen. Ich zumindest würde die meisten der Stücke (bis auf die Perlen) selbst tragen und das obwohl ich Schmuck fast immer schwierig finde.

Besagter Showroom liegt in der Schraudolph Straße 10 in Schwabing. Wer nicht in München wohnt kann das ganze eben auch auf SugarTrends online bestellen. Aber seht selbst und lasst Euch einfach mal inspirieren

Cocii
Showroom N°10
Claudia Lasser
Schraudolphstrasse 10
80779 München
http://cocii.de/

Kleiner Lieblingsladen im Glockenbachviertel: Hörensagen

Hörensagen_1 Jeder kauft Sachen von der Stange – kein Thema – aber gerade die kleinen Läden, die durch ihren eigenen Flair und nicht alltägliche Labels etwas besonderes sind, machen eine Stadt, ein Viertel und in diesem Fall das Glockenbachviertel aus.

Letzten Sommer habe ich bei mir um die Ecke eine schöne kleine Boutique mit seltenen und ungewöhnlichen Stücken von tollen Designern entdeckt: Hörensagen. Mit einer Freundin habe ich hier ein schickes Kleid für eine Hochzeit gekauft. Eines von diesen Kleidern, mit denen hier sicher nicht jeder rumläuft. Von Couture, Mänteln und Abendkleidern über Jeans, Stiefel, Hüte, Schmuck und Taschen: Frauen, die etwas außergewöhnliches suchen, finden hier auf knapp 60 qm sicher etwas.

Hörensagen_2Erst letztens war ich wieder da und habe eine wunderbare Kette gekauft. Eigentlich wollte ich nur kurz vorbeischauen, aber mit der Besitzerin bin ich in ein nettes Gespräch geraten. Wir haben uns Zeit gelassen an diesem verschneiten Samstagvormittag und das Einkaufen hat dort noch viel mehr Spaß gemacht.

Aber für alle, die nicht aus München kommen und sich umsehen wollen, was es an tollen Läden in dieser Stadt gibt, habe ich auch was.  Ausgewählte Stücke von Hörensagen gibt es auch bei den Fashion-Locals. Daneben hat das Münchner Startup auch Klamotten und Accessoires vom Rocket am Gärtnerplatz, U.G.L.Y in Schwabing, Hannibal und die tollen afrikanischen Dirndl von Noh Nee im Programm. Und die Münchner unter Euch können sich mal umsehen, was es in den anderen Metropolen in Europa so gibt und z.B. in London, Wien und Paris durch die Szene-Läden stöbern. Stadtbummel per Mausklick sozusagen. Eine schöne Idee, die mir gut gefällt.

Hörensagen_3Allen Damen, die Zeit haben und in München sind, rate ich aber mal im Hörensagen vorbeizuschauen. Ihr werdet begeistert sein.

Hörensagen
Hans-Sachs-Straße 1
80469 München
Tel: 089 / 64260580

 

 

 

Kleine Konditorei und schönes Frühstückscafé: Das Alof

Auf der Suche nach einer guten Bäckerei, die frisch gebackenes Brot und hausgemachte Kuchen verkauft? Oder etwa einem gemütlichen Cafe zum Frühstücken und nachmittags lecker Torte essen? Oder doch lieber das Mini-Restaurant zum Mittagessen, in dem man auch kleine Präsente kaufen kann? Verwirrt? Es gibt keinen Grund! In der Hans-Sachs-Straße 12 gibt es einen kleinen Laden, der alles kann: Das Alof.

Besonders groß ist das Alof nicht; sehr gemütlich geht es hier zu. Morgens frühstückt hier eine bunte Mischung aus jungem und alten Glockenbachvolk. Manch anderer holt einfach Brot, Kuchen oder frisches Gebäck. Täglich wechselnd gibt es Mittagsgerichte wie Pasta, Gulasch mit Nudeln oder Quiche. Alles frisch zubereitet. Der Bäcker bzw. Koch läuft auch gerne mal selbst durch den Laden und isst auch dort am Tisch, was er frisch zubereitet hat. Am Nachmittag ist das Alof der perfekte Ort für einen entspannten Cappuccino, ein Stück Kuchen und dazu eine Tageszeitung oder ein Buch. Das schöne ist: Gäste können hier gut zwei, drei Stunden verweilen, lesen oder sich unterhalten. Man wird nicht ständig nach seinen Wünschen gefragt.

Der ganze Laden ist überhaupt sehr ruhig und gemütlich. Die saftigen Brote liegen in groben Holzregalen hinter einer langen weißen Theke, dazu die schöne Kuchenauslage  mit allerhand Obstkuchen und auch eine richtig schokoladige Sachertorte darf nicht fehlen. Die Speisekarte bietet neben Cappuccino , heißer Schokolade und verschiedenen Teesorten auch Frühstück und einige warme Gerichte wie Rühreier oder einfach ein Strammer Max. Mehr braucht es auch nicht. Besonders ins Auge fallen die leckeren Kuchen und Torten in der Auslage, die vom Bäcker selbst gemacht werden. Und wenn man noch ein kleines Präsent braucht gibt es schön verpackte Marmelade, Essig, Olivenöl, Weine oder eben einfach eine ganze Torte.

Das Alof ist ein richtig liebevolles Ladenlokal für fast jede Tageszeit oder einfach nur zum Brot holen! Eine schöne Idee.

Alof
Hans-Sachs-Straße 12
80469 München
Tel.: 089 / 37955694

 

 

 

 

Kleiner Italiener mit großer Küche: Il Piccolo Principe

Vorspeise Gemüsegratin

Schon der erste Eindruck stimmt: Beim Betreten des kleinen Restaurants in der Kapuzinerstrasse 48 fällt der Blick gleich auf die Vitrine. Allerhand italienischer Antipasti befinden sich in der Auslage: gegrillte Zucchini und Auberginen, marinierte Pilze, gefüllte gelbe Paprika, Muscheln, Scampi und eingelegter Fenchel – alles frisch zubereitet. Dazu gibt es Käse, Parmaschinken, Salami und italienisches Weißbrot.

Ich war mittags im Il Piccolo Principe und habe ein ausgezeichnetes Dreigänge-Menü genossen. Als Vorspeise gab es ein fein gewürztes, mit Parmesan überbackenes Gemüsegratin mit Pilzen, Zucchini, Tomaten, Auberginen und Fenchel. Das Gemüse war schön gar – nicht zu weich, nicht zu fest. Als Hauptgericht gab es einfach Nudeln mit einer Fisch-Tomaten-Sauce. Auch das schmeckte ausgezeichnet: Der Fisch war schön fest, die Tomatensauce gut gewürzt. Die Nudeln hatten noch ordentlich Biss, das war aber zu diesem Gericht sehr gut. Als Dessert gab es ein Tiramisu, das vielleicht ein wenig zu sahnig war. Alles in allem war das Essen ausgezeichnet. Zum Schluss durfte auch ein kräftiger Espresso nicht fehlen. Herrlich!

Neben Pizza, Antipasti, Pasta und verschiedenen italienischen Speisen bietet das kleine Restaurant jeden Tag ein Mittagsmenü  mit drei Gängen – es lohnt sich, ein Menü auszuwählen. Auch die Portionen sind genau richtig.

Schön ist die bunte und leicht chaotische Dekoration aus Weinen, Schwarz-Weiß-Fotos und Kochbüchern. Es ist gut besucht. Im vorderen Bereich stehen Bartische. Wer sich durch das enge Ladenlokal schlängelt, findet im hinteren Bereich weitere Tische. Das Il Piccolo Principe ist einen Besuch wert. Hier kocht und arbeitet die ganze Familie und das mit viel Freude und Aufmerksamkeit. Der Besitzer Toni Gaudino betreibt das Restaurant seit fast 20 Jahren. Eine echte Institution und ein schöner Kontrast zu manch Nobel-Italiener in München.

Il Piccolo Principe
Kapuzinerstrasse 48
80469 München
Tel: 089/7213450