Kaffee und Kuchen in der Maxvorstadt: Der Gartensalon

Gartensalon_01Rosa grünes Interieur, herzliche Kellnerinnen mit blonden Pferdeschwänzen, pinke Tische und mit Rosenblättern garnierte Kuchen auf alten Tellern mit Goldrand: Der Gartensalon in der Maxvorstadt ist für mich das perfekte Café für ein Treffen mit Freundinnen um sich bei Latte Macchiato, Cappucino und Kuchen mal wieder auszutauschen. Versteckt in der Amalienpassage ist das Tagescafé aber schon lange kein Geheimtipp mehr. Kein Wunder, bei schönem Wetter lässt es sich auf der großzügigen Terrasse ganz wunderbar die saftigen Kuchen und Torten genießen, Mittagessen oder im Sommer auch Frühstücken.

Bestellt und gezahlt wird am Tresen, dazu muss man sich nur die Nummer von seinem Tisch merken. Bedient wird dann aber am Tisch. Die Auswahl der Speisen reicht von liebevoll zusammengestellten Frühstücksgerichten, Tomaten- und Schnittlauchbroten, Eierspeisen bis hin zu einer schönen Auswahl an feinen Kuchen und Torten. Mittags gibt es eine täglich wechselnde Speisekarte, viele Gerichte sind vegetarisch. Wir waren zum Kuchenessen dort und hatten einen schönen Nachmittag. Ganz gleich ob Nusskuchen, Apfelkuchen mit Streuseln oder eine köstliche Griestarte mit roten Johannisbeeren: Es schmeckt wie daheim von Mutter gebacken. Angerichtet wird alles mit Blumen und Blüten. Da steckt Liebe zum Detail und Freude drin. Das Konzept geht auf und gefällt mir gut; dazu noch der nette und freundliche Service!

Gartensalon
Türkenstraße 90
80799 München
Tel +49 89 28778604
http://www.gartensalon.net/

Disco-Frühstück und Cocktail-Café: Das Frenzy

frenzyIm Frenzy in der Fraunhoferstraße 20 gibt es laut Homepage keine Sperrstunde. Das stimmt nicht wirklich, vor allem nicht in Bayern. Aber vom Frühstück am Wochenende, Nachmittagskaffee oder einem entspannten Drink und gemütlichen Abendessen kann man hier recht gut ein paar Stunden am Tag oder bis in die späten Abendstunden verbringen. Das Frenzy ist beliebt, jedes Mal, wenn ich vorbeigehe, ist es randvoll. Besonders zum Frühstücken zieht es das Glockenbachvolk am Wochenende ins Frenzy. Wo sonst lässt es sich auch tagsüber unter einer funkelnden Discokugel und einem bunten Sammelsurium von Lampen, einem riesen Krokodil an der Wand und bunten Tapeten herrlich frühstücken?

FrenzyDen Wochenendfrühstücker erwartet im Frenzy eine recht bunte Auswahl an Frühstückstellern. Auf der Karte stehen zum Beispiel Joy (Birchermüsli mit frischen Früchten, hausgemachter Kräuterquark, Vollkornbrot, Knäckebrot, Butter, hausgemachte Marmelade und 0,2l frisch gepresster Orangensaft), Bukowsky (zwei hausgemachte Pancakes (natur und aromatisiert mit Orange & Zimt), Banane & Honig, Birchermüsli mit frischen Früchten der Saison, gekochter Schinken, Käse, dazu Butter und Weißbrot) oder auch Frenzy (Rühreier mit frischen Tomaten, Koriander und Pinienkernen, hausgemachte Zitronengrascrème, Joghurt mit frischen Früchten der Saison, geräucherter Putenschinken, Leberwurst, Käse, dazu Butter und Weißbrot). Ein besonders Lob verdient hier die Zitronengrascrème – die ist wirklich wahnsinnig gut und echt mal etwas anderes. Aber auch die restlichen Frühstücke lassen keine Wünsche offen.

FrenzyAbends trifft man hier bevorzugt Gruppen junger Frauen, die sich im Kerzenschein über guten Drinks die neuesten Geschichten erzählen. Vielleicht liegt das an den vielen Salaten und asiatischen Gerichten auf der Karte. Alles in allem aber eine tolle und gesunde Mischung an warmen und kalten Speisen.

Aber auch einfach für ein paar Drinks ist das Frenzy in der Fraunhoferstraße eine gute Wahl und fast schon eine Institution im bunten treiben auf der Straße, die über die Isar führt. Am Wochenende sollte man auf jeden Fall reservieren, aber die freundlichen Bedienungen helfen einem auch gerne bei der Suche nach einem freien Platz.

 

Frenzy
Restaurant Cafe Bar
Fraunhoferstraße 20
80469 München
Tel.: 089 – 20 23 26 86

www.frenzy-family.de

 

 

 

Kuriositätencafé und Teeladen: Das Sobicocoa in Schwabing

SobicocoaEs gibt Cafés oder Restaurants, in denen sich die Besitzer mit ihren ganz eigenen, oft unkonventionellen Ideen austoben. Von der handgeschriebenen Speisekarte, vielen leckeren Sandwiches, bis hin zur umfangreichen Auswahl an Teesorten: Das Sobicocoa in der Georgenstraße 48 in Schwabing ist einer dieser Läden. Frühstücken im Schaufenster, Tee trinken auf einem alten Sofa, Brunchen an Regentagen, ein schnelles Mittagessen oder abends ein gepflegter Drink: hier ist alles möglich. Laut Website wird man bei Sobicocoa mit Liebe von Sobi und den tollsten Menschen des Universums bedient. Na dann!

SobicocoaDas Café ist chaotisch aber doch gemütlich: das Mobiliar besteht aus einer bunt zusammengewürfelten Sammlung aus Stühlen, Sofas und Bänken, vielen Kerzen und einem Kronleuchter. Wer Lust hat, zieht einfach die Schuhe aus und setzt sich in eines der beiden Schaufenster. Ein Blick in die Speisekarte zeigt: hier hat jemand seiner Kreativität freien Lauf gelassen. Handgeschrieben und mit allerhand Zeichnungen und Gekrakel ist sie fast ein kleines Skizzenbuch, da dauert die Auswahl schon etwas länger. Kein Problem, denn Stress kennt man hier nun wirklich nicht.

SobicocoaWitzig sind auch die Namen der Gerichte im Sobicocoa. Zum Frühstück gibt es zum Beispiel „Charly“ oder „Der kleine Prince“, als Müsli steht „La Nüss“ oder „Simoni-Honi“ auf der Karte. Wer ein Ciabatta genießen möchte kann sich zum Beispiel zwischen dem „Dolomitenkönig“ oder „P-Revolution“ entscheiden. Das ist alles albern aber auch lustig. Toll ist auch die umfangreiche Teekarte. Mir war an diesem Tag nach einem Kamillentee. Den durfte ich aber nicht bestellen, sondern musste nochmal einen Blick in die Karte werfen. Serviert wurde mir am Ende ein toller Kräutertee, an diesem Tag genau das richtige.

SobicocoaFakt ist: Sobi, der Besitzer des Sobicocoa, liebt nicht nur Tee (die Teekarte umfasst mehrere Seiten) sondern auch Feigensenf. Besagter Senf kommt nämlich auf nahezu alle Tramezzini, Ciabatta und Piadine, die es auf der Speisekarte gibt. Zusammen mit Brie oder Ziegenkäse, Parmaschinken und Rucola ergibt das eine einfache aber gute Komposition für ein Sandwich. Wer etwas Handfestes möchte, bestellt Pasta.

Das Sobicocoa ist ein nettes Café! Wenn man etwas Zeit und Geduld hat, hat man hier eine durchaus entspannte und gute Zeit.

Sobicocoa
Café – Lebensmittel – Genuss
Georgenstraße 48
80796 München
Telefon: +49 89 61513836

http://www.sobicocoa.de/

Kleine Konditorei und schönes Frühstückscafé: Das Alof

Auf der Suche nach einer guten Bäckerei, die frisch gebackenes Brot und hausgemachte Kuchen verkauft? Oder etwa einem gemütlichen Cafe zum Frühstücken und nachmittags lecker Torte essen? Oder doch lieber das Mini-Restaurant zum Mittagessen, in dem man auch kleine Präsente kaufen kann? Verwirrt? Es gibt keinen Grund! In der Hans-Sachs-Straße 12 gibt es einen kleinen Laden, der alles kann: Das Alof.

Besonders groß ist das Alof nicht; sehr gemütlich geht es hier zu. Morgens frühstückt hier eine bunte Mischung aus jungem und alten Glockenbachvolk. Manch anderer holt einfach Brot, Kuchen oder frisches Gebäck. Täglich wechselnd gibt es Mittagsgerichte wie Pasta, Gulasch mit Nudeln oder Quiche. Alles frisch zubereitet. Der Bäcker bzw. Koch läuft auch gerne mal selbst durch den Laden und isst auch dort am Tisch, was er frisch zubereitet hat. Am Nachmittag ist das Alof der perfekte Ort für einen entspannten Cappuccino, ein Stück Kuchen und dazu eine Tageszeitung oder ein Buch. Das schöne ist: Gäste können hier gut zwei, drei Stunden verweilen, lesen oder sich unterhalten. Man wird nicht ständig nach seinen Wünschen gefragt.

Der ganze Laden ist überhaupt sehr ruhig und gemütlich. Die saftigen Brote liegen in groben Holzregalen hinter einer langen weißen Theke, dazu die schöne Kuchenauslage  mit allerhand Obstkuchen und auch eine richtig schokoladige Sachertorte darf nicht fehlen. Die Speisekarte bietet neben Cappuccino , heißer Schokolade und verschiedenen Teesorten auch Frühstück und einige warme Gerichte wie Rühreier oder einfach ein Strammer Max. Mehr braucht es auch nicht. Besonders ins Auge fallen die leckeren Kuchen und Torten in der Auslage, die vom Bäcker selbst gemacht werden. Und wenn man noch ein kleines Präsent braucht gibt es schön verpackte Marmelade, Essig, Olivenöl, Weine oder eben einfach eine ganze Torte.

Das Alof ist ein richtig liebevolles Ladenlokal für fast jede Tageszeit oder einfach nur zum Brot holen! Eine schöne Idee.

Alof
Hans-Sachs-Straße 12
80469 München
Tel.: 089 / 37955694

 

 

 

 

Lieblingscafé: Das Pini in der Klenzestrasse

Das Café Pini in der Klenzestraße 45 ist eines meiner Lieblingscafés in München. In nur wenigen Cafés lässt es sich so entspannt Frühstücken, mittags ein Sandwich genießen oder einfach nur Kaffee trinken und dabei ein Buch oder die ausgelegten Tageszeitungen lesen. Auch wenn das Café komplett voll ist, herrscht hier keine Hektik.

Das Pini ist ein italienisches Café. Auf der Karte stehen Focaccia, Panini und Sandwiches; wahlweise mit Fenchelsalami, Asiago, Prager Bioschinken, Olivencreme, Pesto, Rucola oder Peccorino belegt. Wer etwas Warmes möchte, bekommt hier auch Spiegeleier, knusprige Bratkartoffeln oder eine kräftige Minestrone, dazu gibt es auch einen Beilagensalat. Perfekt für zwei Personen ist das Pensions-Frühstück: ein Brotkorb mit Sonnenblumenbrot und frischem Baguette, dünn geschnittenem Parmaschinken, Fenchelsalami, einer feinen Auswahl an italienischem Käse, Orangensaft und Frühstücksei von glücklichen Hühnern, dazu selbstgemachte Marmelade. Dazu gibt es  Tee mit frischer Minze, heiße Zitrone mit Ingwer oder auch ein frisch gepresster Saft mit Karotte, Ingwer und Apfel. Super lecker ist auch die italienische Cioccolata, ein dickflüssiger und starker Kakao.

In diesem Cafe stecken viele nette Details wie z.B. die Möbel aus den 60er Jahren. Das wirkt nicht aufgesetzt sondern passt sehr gut zum Pini. Da darf auch der Nierentisch und die Mustertapete nicht fehlen. Die Gäste fühlen sich hier wohl; so verbringt man hier gerne einen ganzen Nachmittag. Der freundlich Service fragt die Gäste dabei auch nicht ständig, ob sie noch etwas bestellen möchten. Auch abends ist das Cafe sicherlich eine gemütliche Alternative zu vielen Bars.

 

Café Pini
Bibite Panini Giornali
Klenzestraße 45
80469 München
089 – 55 27 41 03
http://www.cafepini.de/ 

Frühstücken im Mariandl, dem ältesten Konzertcafé Münchens

Hotel Mariandl oder Café am Beethovenplatz – das ist keine neue Adresse in der Goethestrasse 51 aber einen Besuch wert. Besonders sonntags lädt das Café mit hohen Decken, holzvertäfelten Wänden und Kronleuchtern bei entspannter Musik zu einem ausgedehnten Frühstück ein.

Kleiner Schwarzer, Großer Brauner, Verlängerter oder Franziskaner: Das Café am Beethovenplatz ist ein Wiener Caféhaus, nur eben in München. Noch dazu ist es das älteste Konzertcafé der Stadt. Und so haben auch die Frühstücke etwas mit Musik zu tun. Das zeigt ein Blick in die Karte:

Vivalid (Parmaschinken, Mailänder Salami, Mortadella, italienischer Käse, Butter, Bruschette, 1 Glas Prosecco),
Tscheikowsky (Hausgebeizter Lachs mit Sahnemeerettich und Preiselbeersahne, Krabbencocktail, Butter, 1 Glas Prosecco)
Gershwin (2 Spiegeleier mit Bacon, Cornflakes mit Milch, Muffin, Butter, Toast, Erdnußbutter, 1 Glas frischgepresster Orangensaft)

Das ist aber nur eine kleine Auswahl.

Wir hatten ein Frühstück für zwei Personen, das neben Lachs und Roastbeef mit vier verschiedenen Saucen, einer leckeren Auswahl an Käse und Schinken auch mit Gemüse und Obst dekoriert war. Eine der Saucen hatte eine Menge Knoblauch in sich: vielleicht nicht ganz das richtige für ein Frühstück. Ansonsten war die Auswahl ausreichend und gut. Schade nur, dass die Etagere mit viel Salat dekoriert war, den konnte man aber nämlich nicht wirklich essen. Dazu gab es noch zwei kleine Gläser frischgepressten Orangensaft, zwei Frühstückseier (leider fast hartgekocht) und Marmelade. Die Karte auf der Website ist nicht aktuell – mir fällt der Namen des Frühstücks leider nicht mehr ein.

Wer am Wochenende einen ruhigen Ort für ein gemütliches Frühstück sucht, ist hier nicht ganz richtig; außer man besucht das Mariandl unter der Woche. Aber es lohnt sich, wenn man sein Frühstück an einem Sonntag bei Jazz oder Klassik und geschäftigem Treiben genießen will. Das Café am Beethovenplatz ist eine schöne Frühstückslocation – das Frühstück aber eher durchschnittlich. Die Atmosphäre zusammen mit der Musik stehen hier auch eher im Vordergrund.

Café am Beethovenplatz
Hotel Mariandl
Goethestrasse 51
80336 München
Telefon  +49 (0)89 55 29 10 – 0
www.mariandl.com